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Erfahren Sie mehr über eine Zukunft in Frankreich:
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Mit der Arzttasche mehr alleine ist es noch nicht getan. Links sehen Sie ein Photo einer weiteren großen Tasche, in der ich sämtliches Material transportiere, das ich bei Vertretungen sonst noch brauche. Außerdem habe ich immer meinen Laptop dabei samt tragbarem Drucker, darauf kann ich aber zur Not auch verzichten. (Aber es ist sehr praktisch ... einen erheblichen Teil der Homepage habe ich beispielsweise während Praxisvertretungen geschrieben, wenn ich 15 Minuten oder eine Stunde Leerlauf hatte. Man arbeitet eigentlich nicht zu viel während einer Vertretung: normalerweise etwa 5 Stunden Sprechstunde, dann die Hausbesuche 1 bis 2 Stunden, oft auch keine - dazu noch die An- und Abfahrt. Lästig sind die langen Präsenzzeiten während derer man vor Ort erreichbar sein muß; meist von 9:00 bis 19:00, so daß man viel Zeit zwischendurch hat).
In dieser großen Tasche ist alles enthalten, was ich auf einer Praxisvertretung brauche - und nicht mehr (von Zeit zu Zeit mache ich eine “Revision” und werfe Dinge hinaus, die ich zwar mal gebracht habe oder von denen ich dachte, daß ich sie brauchen würde, die sich aber als überflüssig erwiesen haben). Auch habe ich Ersatz für Verbrauchsmaterial in meiner Arzttasche, wie weitere Stichlanzetten - der Platz ist dort doch sehr beschränkt. Ach ja, und ich habe stets im Auto einen gepackten Koffer mit Wäsche etc. für 2 Tage, auch ein Fön und ein Ladegerät für mein Handy ist dabei, ein zweites Ladegerät (anschließbar an den Zigarettenanzünder) ist im Auto: ohne Handy bin ich lahmgelegt !
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Die geöffnete Tasche !
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Backbordfach
Holzkasten der als Kasse dient. Stempel und Datumsstempel. Deutsche Arbeitsunfähigkeitsbe- scheinigung. Dose mit Holzmundspateln. Bild der Mutter Jesu (stelle ich auf den Schreibtisch, sofern ich alleine = ohne Sekretärin etc. arbeite - Frankreich ist am Rande einer Christenverfolgung, da ist es besser, nicht zu “provozieren”). Säckchen Plastiktiere für Kinder. Dose mit Stichlanzetten für die Blutglukosebestimmung. Englischwörterbuch. Packung Alkoholtupfer. Packung Plastikhütchen für das Ohrthermometer (nur als Reserve; ich verwende sie desinfiziert mehrfach wieder, da sie pro Stück 25 Cent kosten).
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Steuerbordfach
DIN A5-Block Diverse Patientenfragebögen zur quantitativen Symptombeurteilung Attestvordrucke mehr EKG-Auswertung Kurzleitfaden. Tariftabelle mehr . Diagnosekit zur Demenzerkennung Impfpässe Diverse Patientenratgeberfalt- blätter und -broschüren CD-Rom mit den meisten von mir verwendeten Praxis- Computer- programmen Zyklustabellen Frauenheilkunde Faltblätter und Broschüren gegen Abtreibung mehr
Mein Laptop Seit ich einen habe, ist er immer dabei ... zwar benutze ich nach Möglichkeit den Rechner der Praxis, aber ich habe eine ganze Reihe von nützlichen Programmen für die Praxisarbeit, die ich nicht immer alle auf den Praxiscomputer übertrage. Sie stammen alle von der Pharmaindustrie und ich habe sie entweder direkt von Vertretern erhalten oder in Praxen, in denen ich vertreten habe, vorgefunden und kopiert. So habe ich ein Programm, mit dem ich eine Ernährungsberatung bei Fettstoffwechselstörungen machen kann: etwa 20 Fragen zur Ernährung werden dem Patienten gestellt und entsprechende Ratschläge ausgedruckt: damit läßt sich der Cholesterinspiegel oft recht gut senken - und viel besser als mit dem Standardrat “Butter und Eier meiden”. Ein anderes Programm gibt detaillierte Empfeh- lungen für Reiseimpfungen und mehrere drucken Patienteninfor- mationen aller Art aus
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Vorderfach: Büromaterial Namensschild WL, Wechselgeld, Taschenrechner, Notizzettelblock und Post-it-Block, Normalwerteplastik, Clearancebestimmungslineal (in D unbekannt, Bestimmung der Nierenclearance nach der Cockroft- Formel, die Gewicht, Alter, Geschlecht und Serumkreatinin berücksichtigt), Adressetiketten WL mit Briefmarken, Kugelschreiber, Markerstift, Filzstifte, Geodreieck, Ersatzminen Minenbleistift, Reserveautoschlüssel, Verbindungskabel Digitalkamera- Computer, Präparatedose Serum phy, Carbo Coffea. => Sie sehen, alles ist dabei um voll mobil zu sein !
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Hauptraum
Hier findet sich das voluminösere Material: Kittel, Blutdruckmessgerät, Stethoskop und Reflexhammer (ich verwende meine eigenen Geräte, da das für mich stressfreier ist: meine Geräte kenne ich, die in der jeweiligen Praxis nicht und sie funktionieren alle ein bißchen anders ...). Glas mit Instrumentendesinfektionslösung (erneuere ich einmal die Woche). Sterile Einmal- Nahtsets. Plastikbecher zur Urinabnahme (manchmal finde ich sie in der Praxis nicht, und ehe ich mich totsuche, habe ich lieber meine eigenen dabei. Es sind besonders stabile Becher, die den Transport aushalten). Pappröhrchen für das Peak-Flow- Meter. Deutsche Tastatur (sehr wichtig ! Die französische Tastatur hat wenigstens 10 Buchstaben an anderen Orten, nicht zu reden von den Sonderzeichen !). Weiterhin eine Packung Plastikhandschuhe, 2 Kataloge des Marktführers für Orthesen aller Art (Hals- Lendenwirbesäule, Hand- und Knöchelschienen ...), die ich oft verschreibe, aber nicht alle auswendig kenne. Schließlich habe ich ein Ringbuch mit Patienteninformationen zu diversen Krankheitsbildern in Gestalt von didaktischen Abbildungen dabei, erhalten von der Pharmaindustrie: es erklärt z.B. anhand Bildern die Schädigungen durch hohen Blutdruck oder was ein Schlaganfall ist.
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Bücher:
Ich habe mehrere Bücher immer bei mir. Neben dem schon erwähnten Wörterbuch transportiere ich im Hauptraum: Den aktuellen “Dorosz”, das ist ein Lexikon, das alle relevanten französischen Medikamente nach Fachgebieten geordnet enthält. Ich habe einen Dorosz in meiner Arzttasche Bild und einen weiteren immer auf dem Schreibtisch (wie ich auch 2 Stethoskope und Blutdruckmessgeräte etc. habe: auf dem Schreibtisch und in der Arzttasche - Grund ist, daß das ständige Umpacken mir zu mühsam ist und immer das Risiko birgt, etwas zu vergessen, wenn ich rasch zu einer Visite aufbrechen muß). Ohne den “Guide pratique des médicaments” von Philippe Dorosz könnte ich meinen Beruf nicht ausüben - Sie können sich nicht vorstellen, wie oft er mir aus der Patsche hilft, wenn ich zwar ungefähr weiß, was ich verschreiben will, aber eben keinen Präparatenamen im Kopf habe: ob es nun Shampoo gegen Läuse ist, Ballaststoffe in Säckchen gegen Obstipation oder ein neues Diabetes- Medikament. Außerdem habe ich den “Guide des premières ordonnances” (versehen mit einem Schutzumschlag, so daß man den Titel nicht sieht ...): er enthält ebenfalls nach Fachgebieten und Krankheiten geordnet sehr nützliche Therapie- und (was der Titel nicht anzeigt) Diagnostikvorschläge, und zwar nicht wie in deutschen Lehrbüchern “man gibt einen Protonenpum- penhemmer” sondern ein Präparat mit Dosierung und Dauer - und genau das brauche ich ! Außerdem habe ich den “Klinikleitfaden Neurologie Psychiatrie”an Bord.
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Eine weitere Ansicht der Tasche
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In meinem Automobil habe ich auch noch einmal weitere Ausrüstung: unter dem Sitz einen kleinen Schein- werfer, damit ich nachts evtl. unbeleuchtete Hausnummern vom Wagen aus beleuchten und erkennen kann. Dazu ein Feuerlöscher. Im Kofferraum habe ich einen kleinen Koffer mit Reservemedikamenten und Verbands- material für meine Arzttasche. Außerdem habe ich eine weitere Tasche -im selben Format wie meine Arzttasche- die eine Beatmungsmaske (ohne Sauerstofflasche) und ein EKG- Gerät enthält.
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Wo kriegt man das medi- zinische Material her? hier
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