Grundsätze      Grands principes

Diese Homepage soll verschiedenen Zielen dienen:

Sie soll Medizinstudenten und Ärzten, die sich für eine berufliche Zukunft in Frankreich interessieren, detaillierte Informationen über den Arztberuf, das Gesundheitssystem, die Arbeitsbedingungen und Berufsaussichten hierzulande geben.

Die Homepage soll meine Arbeit als Autor und Referent unterstützen, z.B. indem hier die Texte der Artikel, die ich bisher geschrieben habe,  verfügbar sind.

Sowohl für meine berufliche Tätigkeit als auch meine privaten Aktivitäten (z.B. als Autor) möchte ich mich auf der Homepage selber vorstellen - es ist immer nützlich, wenn die Leute wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Das oberste Ziel: ich möchte, daß Menschen durch diese Homepage zu Jesus Christus finden.
Das größte und schönste Geschenk, das man überhaupt einer anderen Person machen kann ist: sie Jesus Christus kennenlernen lassen, ihr von Jesu Zuneigung zu ihr Zeugnis geben, daß Er den Tod besiegt hat, so daß diese Person Ihn als Herrn über ihr Leben annehmen kann und ihr Name im Buch des Lebens verzeichnet wird.

Wundert es Sie, daß ich das so offen sage ? Das Christentum ist keine Geheimwissenschaft und die katholische Kirche keine Sekte. Niemand will Ihr Geld, niemand will Sie ausnutzen oder manipulieren und erst recht will niemand Sie zu Verbrechen anstiften. Ich möchte Sie mit dieser Homepage den Jesus Christus entdecken lassen, den die Bibel und der Katechismus der katholischen Kirche predigen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Lesen Sie die Briefe des Apostels Paulus im Neuen Testament, und Sie werden selber sehen, daß es dort keine Rechtfertigung für finanzielle Ausbeutung oder psychische Manipulierung gibt - im Gegenteil. Lesen Sie den Katechismus, und sie werden sehen, daß die Kirche niemand zu Mißhandlung von Menschen, zu Krieg,  zu Diebstahl oder Mord anstiften will. Im Gegenteil. (Ich sage “will” ... da ich nicht so dumm bin, daß ich nicht wüßte -und teilweise am eigenen Leibe erlebt habe- wozu sich die katholische Religion alles mißbrauchen läßt).

Die anderen Ziele diese Homepage müssen sich an diesem höchsten Ziel, Jesus Christus, mein bester Freund, messen lassen.

Stelle ich mich selber dar, weil ich mich gerne im Rampenlicht sehen will oder weil ich wirklich ein Zeugnis für Christus geben möchte ?

Sind die Informationen für Medizinstudenten und Ärzte, die sich für eine Zukunft in Frankreich interessieren, hilfreich ?

Sind meine Artikel sachlich richtig, sind sie eine Hilfe, Christus näherzukommen ?

Bringen die Seiten über Jesus Christus wirklich Menschen -Sie- näher zu Ihm ?

 

Viele Fragen, auf die ich nur selten eine Antwort erhalte, und wenn, dann meistens eine positive, da sie von Freunden kommt, die mir 1. wohlgesonnen sind und 2. ebenfalls Jesus nachfolgen.

Sie dürfen mir gerne schreiben, wenn Sie finden, daß ein Teil -oder die ganze- Homepage diesem höchsten Ziel nicht dient. Das ist ohne weiteres möglich ! Und kritische Zuschriften bekomme ich leider nur selten, auch wenn es mich natürlich freut, wenn mir viele Kollegen hier schreiben, daß sie meine Homepage hilfreich finden.

Ich habe ein großes Vorbild: 1999 hat Bill Keller in Florida/ USA einen christlichen Internetdienst gegründet, der heute schon täglich 2 Millionen Menschen erreicht.

Über die katholische Christenheit wird in den Medien in Deutschland und Frankreich sehr wenig berichtet, und wenn, dann meistens verzerrt oder negativ (in Frankreich noch weniger, verzerrter und negativer als in Deutschland).

Teilweise liegt das an finanziellen Zwängen: höhere Einschaltquoten und Auflageziffern sind viel leichter mit negativen Schlagzeilen aller Art zu erreichen: Bad news are good news, und je höher das gesellschaftliche Ansehen der Übeltäter ist, desto besser. Das betrifft nicht nur die Katholiken; wenn ein Arzt eine Patientin vergewaltigt oder umbringt, ist das immer eine Schlagzeile wert - aber nicht, wenn hundert Ärzte zehntausende Patienten sorgfältig, gewissenhaft und begeistert behandeln. Mit sex and crime läßt sich verdienen, weil die Leute das lieber hören wollen als aufbauende, positive Meldungen - das liegt an der verletzten, zum Bösen geneigten Natur des Menschen nach dem Sündenfall. Die Medien sind heute reine Wirtschaftsunternehmen, die einen Markt nach dessen Wünschen bedienen.

Eine Protestdemo oder Sitzblockade von “links” gegen Atomkraft, Gentechnik, Irakkrieg oder was auch immer mit ein paar Hundert Teilnehmern wird erwähnt - aber nicht die Wallfahrt der deutschen katholischen Tradition nach Altötting oder der französischen Tradition nach Chartres an Pfingsten.

Aber es gibt auch den erklärten Willen, Jesus Christus und seinem “Bodenpersonal” möglichst viel Schaden zuzufügen.Warum ? Zum Teil weil Christen zwar nicht von sich behaupten, besser zu sein als andere -glauben sie mir, ich habe in über 20 Jahren aktiven christlichen Lebens niemanden kennengelernt, der das von sich dachte- aber wir behaupten, daß unser Meister und dessen Lehre besser als alles andere ist. Außerdem erhebt Jesus Christus zugegeben wirklich hohe ethische Forderungen. Diese ethischen Forderungen stellen natürlich alle diejenigen massif in Frage, die von sich selber wissen, daß sie ihnen keinesfalls genügen. Niemand läßt sich gerne so in Frage stellen, niemand denkt gerne von sich selber “ich bin ein schlechterer Mensch als die Christen” - und ein gut funktionierender psychologischer Schutzmechanismus ist es, den Katholiken alle möglichen schlechten Eigenschaften und Verbrechen zu unterstellen “in Wirklichkeit ...” - damit ist das eigene “Ego” gerettet. Der beste “Schutzmechanismus” wäre es aber, einer von uns zu werden, schon deswegen, weil es fast unmöglich ist, die Ethik Jesu ohne Ihn, ohne Seinen Beistand zu leben.
Eine andere Haltung wäre, zu denken “laß’ sie doch in Ruhe, die Christen sind Menschen wie andere auch, sollen sie doch machen was ihnen gefällt”.
Ich sage noch einmal, daß ich kaum jemanden bei uns kenne, der sich besser als andere fühlt - Jesus hat darauf größten Wert gelegt und jeder von uns sollte genau wissen daß er das, was er ist, NUR durch Jesu Hilfe ist, auf die er keinen Anspruch hatte. Aber ich hoffe doch, daß Christen der Ethik Jesu besser gerechtwerden als Nichtchristen - vergleichen Sie einmal einen Fußballspieler oder Karateamateur, der jede Woche mehrere Stunden trainiert. Vernünftigerweise wird man annehmen, daß er es in Karate oder Fußball weitergebracht hat, als jemand, der weniger oder nicht trainiert. So ähnlich ist es auch mit Katholiken: es läßt sich hoffen -zumindest ich hoffe es- daß die Ausbildung, die Bibellektüre, das Gebet, die Sonntags- und Werktagsmesse uns dem Ideal Jesu näherkommen läßt. Jedenfalls sind wir kein exklusiver Klub, sondern die Türen sind weit offen für jeden !

In jedem Fall möchte ich Ihnen zeigen, daß es neben der Realität, die Sie aus den Medien und ihrem privaten Umfeld kennen -sofern Sie keinen Kontakt zu glaubenstreuen Katholiken haben- noch eine andere “Welt” gibt, die  nicht bzw. -vorsichtig gesagt- karikiert wahrgenommen wird.

Mir ist bewußt, daß ich mit den auf dieser Homepage vertretenen Positionen -z.B. daß die Bibel wahrheitsgemäß über Jesus Christus berichtet oder daß intime Beziehungen nur in der Ehe sein dürfen- rein soziologisch in einer extremen Minderheit und Randsituation bin, auch innerhalb dessen, was sich derzeit hierzulande “katholische Kirche” nennt. Grundsätzlich interessiert mich das nicht: ich weiß, daß ich Jesus Christus auf meiner Seite habe, das genügt. Eine beliebig kleine Ziffer, nur minimal größer als Null (ich) multipliziert mit “unendlich groß” (Jesus) gibt immer noch unendlich groß ! Aber diese vermeintliche Randsituation hindert viele Menschen daran, Jesus Christus näher kennenzulernen und Ihm ihr Leben zu übergeben. Wir Menschen neigen sehr dazu, der großen Mehrheit zu folgen, und in vielen Gebieten ist das ja auch gar nicht so schlecht, z.B. in der Medizin: solange ich es nicht wirklich besser weiß, tue ich gut daran, die Standardtherapie zu verwenden !
Aber um zu zeigen, daß es auch heute viele Zeugen Jesu gibt -daß ich nicht alleine stehe- gebe ich auf meiner Homepage bei jeder Gelegenheit Hinweise aller Art auf Freunde und Bekannte, die wie ich Christen sind. Ich möchte zeigen, daß wir glaubenstreue Katholiken zwar derzeit in Deutschland nur wenige sind, aber daß wir doch existieren - und daß wir mehr sind, als Sie meinen ! Auch soll die Homepage als “Plattform” für Bekannte und Freunde dienen, die wertvolle Gedanken haben, die verbreitet werden sollten. Und vielleicht bekommen Sie Lust, einer von uns zu werden, wenn Sie  von unseren Aktivitäten hören und unsere Schriften lesen ...

Weiterhin bedeutet “Christsein” nicht “Linkssein”. Ein Christ muß nicht für Enteignung großer Vermögen, Abschaffung des Militärs oder die multikulturelle Gesellschaft eintreten. Er muß auch nicht unsere Soldaten beleidigen oder die USA. Oder sich unangepaßt- albern benehmen.

Für große Vermögen, das Militär, die Kultur, die Polizei und auch für die Vereinigten Staaten von Amerika gilt natürlich derselbe Maßstab wie für jeden von uns: Bibel und Katechismus.

Aber große Vermögen sind oft durch eigene Arbeit und Tüchtigkeit erworben und darum hat ihr Besitzer auch  das Recht, sie zu verwenden, wie er will. Besitz zu vererben, begünstigt die Kinder der Besitzenden, aber die Vererbung zu verbieten, würde noch größere Ungerechtigkeit bedeuten, da sie einer Enteignung -Diebstahl- des Besitzenden gleichkommt. Außerdem ist Besitz nur ein Teil des “Erbgutes”, etwa neben Gesundheit oder Begabungen und man kann vernünftigerweise postulieren, daß im Mittel die meisten Menschen vergleichbare Werte erben werden, positive wie negative (Geld kann auch ein Fluch für eine Familie sein, z.B. wenn es Streitigkeiten entstehen läßt - oder Kriminelle anzieht: Der Fabrikant Oetker oder der Bankier von Metzler haben das traurigerweise erleben müssen).
Die Kultur eines jeden Volkes ist ein von Generationen geschaffener geistiger Reichtum, und jedes Volk hat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, seine eigene Kultur und Geschichte -wozu auch Volkstrachten -brauchtum und -musik gehören- zu fördern und zu schützen, z.B. wenn die Einwanderung überhand nimmt oder sogar als Waffe eingesetzt wurde wie gegen die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen - jedenfalls soweit die Kultur Jesus Christus nicht entgegensteht. Die Alternative wäre, die ganze Welt auf Bluejeans, Rockmusik und McDonald “gleichzuschalten” - ist das wünschenswert ?
Es gibt oft keine andere vernünftige Möglichkeit, Kriminalität von Einzelnen oder Gruppen entgegenzutreten als Gewaltanwendung. Soldaten und Polizisten riskieren Gesundheit und Leben für das Gemeinwohl und verdienen daher den Respekt ihrer Mitbürger. Wollten Sie mit dem Amokläufer von Erfurt diskutieren ? Trafen die Sanktionen gegen Saddam’s Irak  etwa ihn und seine Verbrecherbande ?
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind weit christlicher geprägt als Deutschland oder gar Frankreich, alleine schon die große Opposition zur Abtreibung ist dafür beispielhaft.
Und sie können sich ihrer Rolle als Weltmacht nicht entziehen, selbst wenn sie es wollten -und wie sie es vor dem 1. und dem 2. Weltkrieg versucht haben-, da sie so groß sind, daß sie durch Konflikte irgendwo auf der Welt früher oder später doch betroffen werden. Und ohne die USA wären wir sicherlich alle den Sowjets in die Hände gefallen.

All diese Dinge folgen aus der Lehre Christi ... und darum stelle ich sie  auch so dar !

[Arzt in France] [Arzt in Frankreich] [Français] [Aktuell] [Impressum]

Gemeindeaufbau - Neuevangelisierung

Lesen Sie hier, wie erfolgreiche Neuevangelisation geht und wie eine Gemeinde wachsen kann !