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Wenn in dieser Ausgabe von "Theologisches" zu Karl Rahner auch seine Stellung zur Evolutionstheorie untersucht werden soll, mag dies nur den zu überraschen, der nicht um den extremen Einfluß dieser zunächst naturwissenschaftlich scheinenden Theorie auf alle Bereiche unseres Geisteslebens weiß.
Kürzlich erschien in Theologisches eine Artikelserie[1] über Willigis Jäger, den die Glaubenskongregation disziplinieren mußte. Einer der "Eckpfeiler" der häretischen Ideen dieses Zen-Meisters und exklaustrierten Benediktiners - und vielleicht Ursache, die ihn den Glauben verlieren ließ- ist die Evolutionstheorie. An anderer Stelle[2] wurde das Verhältnis namhafter Naturwissenschaftler zu Religion und Naturwissenschaft referiert - der Einfluß der Evolutionstheorie ist offenbar. Es ist nicht schwer, Äußerungen wie die folgende aus einem Lehrbuch für Medizinstudenten zu finden: "Die kontinuierliche Evolution der pflanzlichen und tierischen Arten seit der Entstehung des Lebens ist heute wohlbewiesene Grundlage unseres Weltbildes" [3]. Sofern es ein einheitliches Weltbild in einer multikulturellen Gesellschaft gibt, ist die Evolutionstheorie sicherlich dessen Grundlage - allerdings nicht die Grundlage des meinen als Schüler Christi und zwar nicht nur, weil ich der Bibel höhere Autorität einräume als säkularer Weisheit, mag sie auch noch so glänzend erscheinen, sondern auch weil ich gerade als Naturwissenschaftler die Evolutionstheorie schlichtweg für falsch halte und ich denke, daß ihre weite Verbreitung gerade wegen ihrer dem erbsündigen Menschen hochwillkommenen weltanschaulichen Konsequenzen geschieht[4].
Vielerorts bezieht sich Rahner auf die Evolutionstheorie, z.B.:
"Theologisches zum Monogenismus" Schriften zur Theologie I. Einsiedeln: Benzinger 1954 "Zur Theologie des Todes" Quaestiones disputatae, Freiburg: Herder 1958 "Theologische Anthropologie und moderne Entwicklungslehre" 1960 "Erbsünde und Evolution" Concilium 3 1967 "Die Christologie innerhalb einer evolutiven Weltanschauung"[5] (abgekürzt "Christologie") "Das Problem der Hominisation"[6] (abgekürzt "Hominisation")
Karl Rahner stand der Evolutionstheorie positiv gegenüber. Hier soll untersucht werden, welche evolutionären Ansichten sich bei Rahner finden und was dazu fachlich zu sagen ist: was war zu seinen Lebzeiten schon bekannt, was wissen wir heute. Dann werden die theologischen Folgerungen Rahners dargestellt und kommentiert.
Rahners evolutionäre Vorstellungen
Die Materie hat sich auf das Leben und den Menschen hin entwickelt (Christologie 192), der Zufall ist für den Naturwissenschaftler kein sinnvolles Wort (Christologie 196) – heute würde man dies wohl "gelenkten Zufall" nennen, anscheinend kann Gott gar nicht anders, als durch von Ihm aktiv gelenkte Evolution zu schaffen, denn "eine Wesensselbsttranzendenz aber ist ebensowenig wie die (einfache) Selbsttranszedenz ein innerer Widerspruch, sobald man sie geschehen läßt in der Dynamik der inneren und doch nicht eigenwesentlichen Kraft des absoluten Seins, in dem, was man theologisch Erhaltung und Mitwirkung Gottes mit dem Geschöpf nennt, in der inneren und bleibenden Getragenheit aller endlichen Wirklichkeit in Sein und Wirken, in Werdesein, in Selbstwerdesein, kurz in Selbsttranszendenz, die zum Wesen alles endlich Seienden gehört" (Christologie192). Glücklicherweise, möchte man hinzufügen, hat die Evolution nach Rahner notwendig "Einbahnigkeit und Gerichtetheit" (Christologie 198) und der Mensch kann seine Evolution heute sogar steuern (Christologie 196).
Es halten sich nach Rahner in der biologischen Evolution neben den neueren und höheren Formenkreisen auch die Vertreter der niedrigeren, von denen die höheren Formenkreise sich herleiten (Christologie 207).
Er spricht von einer "Homogenität von Materie und Geist die der Naturwissenschaftler erwarten würde", ist scheinbar dagegen wegen der "Wesensverschiedenheit" beider (Christologie 186), stimmt dem aber dann doch zu, da im Menschen die Grundtendenz der Selbstfindung der Materie im Geist durch Selbsttranszendenz zu ihrem definitiven Durchbruch käme (ibidem).
Ein wirkliches "Werden" sei kein "Anderswerden" sondern ein "Mehrwerden" im Sinne einer Selbsttranszendenz und Selbstüberbietung (Christologie 191, vgl. 192)[7]: Die Evolution ist ihm offenbar aus philosophischen Gründen sogar eine Notwendigkeit.
Die Naturgeschichte kommt in der Geistesgeschichte des Menschen zum Ziel (Christologie 192), der Mensch trägt neben dem Geist noch die Naturgeschichte der lebendigen Materie in sich (Christologie 195)– das entspricht etwa dem, was man heute "Evolutionäre Psychologie" nennt: evolutionäre Welterklärungen beschränken sich nicht auf tierisches oder pflanzliches Leben und den menschlichen Körper, sondern beziehen auch menschliches Verhalten, Fühlen und Denken mit ein. Dabei ist grundlegende Annahme, daß Gene für ein Verhalten des Gesamtorganismus sorgen, das ihre eigene Weitergabe optimiert: "Traurig, aber leider wahr: Evolutionspsychologisch gesehen ist die hohe Gewaltbereitschaft in Banden keineswegs abnormal, wenn die Voraussetzungen Armut, mangelnde Ausbildung und ein passender Anlaß zusammenkommen. (…) wenn jemand nichts hat, sind für ihn die Aussichten, tot zu sein, ein Leben lang keine Frau beziehungsweise keinen sozialen Status zu besitzen, im Grunde genommen völlig gleichwertig. Entwicklungsgeschichtlich muß jemand sein eigenes Leben als wertlos betrachten, wenn er keine Aussicht auf Nachwuchs hat. Und je weniger Chancen er in der Zukunft sieht, um so größere Risiken nimmt er bereitwillig auf sich."[8]
Theologische Folgerungen Rahners
Daß der Mensch von der Erde stammt, ist bisher theologisch zu wenig verstanden worden (Hominisation 24). Es ist sinnvoll und kein schlechter und auf die Dauer unhaltbarer Kompromiß zu sagen, der Mensch stamme dem Leib nach aus der Materie, dem Geist nach jedoch nicht (Hominisation 44). Die Materie ist durch Gott so geschaffen, daß sie die Potenz zum Hervorbringen des Geistes schon trägt und dieser dann im Menschen sich manifestiert (Hominisation 49- 55). Die Erschaffung der Seele ist "kein exzeptionelles außergewöhnliches Vorkommnis" sondern ein Wirken durch Zweitursachen (Hominisation 60ff), die Rahner "Ermöglichung der aktiven Selbsttranszendenz des endlich Seienden durch sich selbst" nennt. Die unsterbliche Geistseele des Menschen scheint Rahner "schrittweise" entstanden = evolviert (Hominisation 57) und Gott hätte entsprechend der Phylogenese die erste menschliche Seele dem Nachkommen einer Tiermutter gegeben. Er holt die von Aristoteles stammende scholastische Lehre der Sukzessivbeseelung hervor, um dies plausibel zu machen (Hominisation 79- 84) (Lebensrechtler wird es nicht freuen, daß so Frühabtreibung tendenziell legitimiert wird).
Der evangelikale Theologe Junker stuft in einer Übersichtarbeit über evolutionäre theologische Konzepte Rahners Theologie als "konsequent evolutionistische Sichtweise" ein. Solche Theologen "(plädieren) dafür, das Evolutionskonzept in jeder Hinsicht anzuerkennen und die biblische Botschaft entsprechend neu zu interpretieren. (…) Der Glaube (wird) in evolutionäre Termini übersetzt. Die Evolutionsfaktoren werden als voll ausreichend angesehen, um die Lebensvielfalt, den Menschen eingeschlossen, hervorzubringen" [9]
Konsequent deutet Rahner zentrale biblische Wahrheiten entweder evolutionär um oder leugnet sie:
"Nach der Evolutionslehre ist nur ein Polygenismus denkbar, wenn man nicht ein besonderes unmittelbares Eingreifen Gottes in den Evolutionsprozeß postulieren will. Die Frage nach einem Mono- oder Polygenismus der Menschheit ist theologisch relevant, denn die Zeugen des Neuen Testamentes stellen Jesus Christus, den Erlöser, in die eine von Adam herkommende Menschheitslinie (Monogenismus) und dem ersten Adam gegenüber (Röm 5,12ff). (…) Die (…) Enzyklika Humani generis von Pius XII. aus dem Jahre 1950 kritisiert die Polygenismus- Auffassung: 'Es ist in keiner Weise ersichtlich, wie eine derartige Auffassung sich vereinbaren läßt mit dem, was die Quellen der geoffenbarten Wahrheit und die Akten des kirchlichen Lehramtes über die Erbsünde sagen'. Unter dem Eindruck der scheinbaren Plausibilität der Evolutionstheorie halten viele Autoren einen biologischen Monogenismus jedoch nicht für unaufgebbar. Die mit dem Monogenismus verquickten dogmatischen Inhalte werden anderweitig (…) zu sichern gesucht. (…) Die Sünde eines repräsentativen Einzelnen würde, so Rahner[10], die Einheit der Menschheit in der Sündenverfallenheit auch bei einem biologischen Polygenismus begründen. Dasselbe gelte, wenn die ursprüngliche menschliche Gemeinschaft in Interkommunikation gesündigt hätte."[11]
Der Mensch hätte folglich auch vor dem Sündenfall sterben müssen, allerdings wäre für Rahner der "Tod" Adams ohne Sünde "reine offenbare tätige Vollendung"[12] (was immer das sein mag).
Rahner sieht einen echten Fortschritt der Theologie von der Ablehnung zur Duldung des Evolutionismus: nachdem er frühere lehramtliche Stellungnahmen wiedergegeben hat (Hominisation 16-20) – ausdrücklich betonend, daß er nicht ihren Sicherheitsgrad referiert (Hominisation 16), schließt er aus "Humani generis", daß der Evolutionismus ein für alle Mal irreversibel durch das Lehramt "freigegeben" sei und es auch bliebe, selbst wenn die Evolutionstheorie doch falsch sei, was er so begründet (Hominisation 26ff):
-es gäbe kein Beispiel in der Dogmenentwicklung, daß eine von der Theologie zunächst allgemein abgelehnte These später durch das Lehramt zugelassen und noch später wieder verworfen würde -es gäbe auch kein Beispiel, daß die schon erreichte Klarheit und Sicherheit durch spätere Maßnahmen des Lehramtes selber wieder aufgegeben würde, denn das widerspräche dem Wesen des geisterfüllten Lehramtes -es sei nach 80-jähriger Diskussion unklar, woher neue theologische Gründe kommen sollten, die ein erneutes Verwerfen begründeten -die Exegese interpretiere heute die Genesis neu, das sei echter Fortschritt und verbiete eine rückläufige Revision -die Mehrheit der Theologen billigt heute die Evolution, die Exegeten sind dabei allgemein fortschrittlicher (evolutionistischer) als die Dogmatiker
Rahner zitiert oft positiv Teilhard de Chardin (Christologie 186, 194). Es stört ihn nicht, daß dieser mit Sicherheit kein Katholik und wohl auch kein Christ mehr ist, da er zentrale Glaubensinhalte wie die Erbsünde und die Erlösung durch den Kreuzestod leugnet und zumindest mehr als zweideutig über die Gottheit Christi ist. Teilhard de Chardin's (1881- 1955) meiste theologische Schriften waren so extrem, daß ihr Erscheinen zu seinen Lebzeiten von den in der Vorkonzilszeit schon "wankenden" [13] zuständigen Autoritäten unterbunden wurde[14].
Was konnte Rahner wissen ?
Er konnte wissen, daß die Evolutionstheorie alles andere als absolut sicher darsteht: Daß der Fossilbefund durch Lückenhaftigkeit und völliges Fehlen der zahllosen Zwischenformen imponiert – und daß selbst sein Mitbruder Teilhard de Chardin einen gefälschten "Pithecanthropus" irrtümlich für echt gehalten hatte.
Er konnte die von 1890 bis 1940 heftig geführte Kontroverse um menschliche Werkzeuge und Fußspuren im Tertiär kennen[15]. Ein Mensch kann nur einen Körper hinterlassen, aber viele Werkzeuge und sehr viele Spuren – es ist also zu erwarten, daß zeitlich vor dem ersten Menschenfossil Werkzeuge bzw. Fußspuren erhalten sind.
Er konnte den Wiener Pastoralmediziner Niedermeyer kennen[16]: Ähnlichkeiten und zeitliche Folgen beweisen überhaupt nicht einen gemeinsamen Vorfahr. Mutationen sind sehr unwahrscheinlich und ergeben nur kleinste Veränderungen. Die Veränderungen der Lebewesen verbleiben innerhalb bestimmter "Bauplantypen", z.B. der Verlust von Zehen bei fossilen Pferden, was etwas anderes ist als die Entstehung neuer Organe: Das Grundtypkonzept "leuchtet auf", auch wenn Niedermeyer es noch nicht kennt. Die Enzyklika "Humani generis" von Papst Pius XII. ist das Gegenteil einer Anerkennung der Evolutionstheorie. Niedermeyer weiß um die Rezeption der Evolutionstheorie in "modernen" katholischen Kreisen, aber noch ein Kardinal Ruffini versuchte ihre fachliche und theologische Widerlegung, wie Niedermeyer deutlichmacht.
Das Geist – Materie – Problem läßt sich nicht so einfach lösen. Bereits 1756 stellte Johann P. Süssmilch das "Süssmilch'sche Paradoxon" auf: Der Mensch kann ohne den Besitz des Denkvermögens die Sprache nicht erfinden, und das Denken ist andererseits von der Existenz der Sprache abhängig. Sprachentstehungstheorien gibt es unzählige, die alle den Fehler haben, nur Spekulation zu sein. Die Pariser Sprachgesellschaft erwehrte sich ihrer schon 1866, indem sie die Annahme von Sprachentstehungstheorien in ihren Statuten verbot[17].
Im krassen Gegensatz dazu suggeriert Rahner (Hominisation 27), daß die Evolutionstheorie fachlich besser belegt sei, als es die Enzyklika Humani generis konzidiert. Es imponiert der "totalitäre" Anspruch, (z.B. Christologie 186, 195, Hominisation 14 u.a.): "der Naturwissenschaftler" als gäbe es keine fachliche Evolutionskritik mehr und als bereite jedes Festhalten an evolutionistisch unhaltbaren theologischen Aussagen automatisch "große zusätzliche Glaubensschwierigkeit" für "den" katholischen Naturwissenschaftler (Hominisation 30). Niedermeyer sagt das genaue Gegenteil !
Rahner konnte wissen, daß nach dem Schlußevangelium der Hl. Messe (Joh 1, 1-14) und dem Kolosserbrief (1,16) Christus der Urheber der Schöpfung ist. Und daß wir kein schlechtes Mittel für einen guten Zweck einsetzen dürfen (Röm 3.8). Ich kann mir kein schlechteres und Jesus, der alle Krankheiten heilte (Mt 4, 23; Mk 6,56), unangemesseneres Mittel denken als brutales Recht des Stärkeren, brutaler Survival of the fittest. Die gesamte Schöpfung dient doch der Selbstdarstellung Gottes, wobei jedes Detail einen Aspekt des unendlichen Gottes wiederspiegelt[18].
Rahner hätte erkennen müssen, daß zur Verbreitung einer Theorie, mit solchen Implikationen für Menschen- und Weltbild auch nicht- naturwissenschaftliche Motive beitragen können. Der Mensch ist geneigt zur Sünde und sucht nur zu gerne dafür eine Rechtfertigung. Durch die Evolutionstheorie kann der Forscher der Konfrontation mit dem genialen Schöpfer ausweichen, auf die ihn seine Arbeit eigentlich ständig stößt, indem er den Schöpfungsakt in nebelhafte vorzeitliche Ferne verbannt und zugleich einen atheistischen Schöpfungsmechanismus postuliert. Wären Experimente an menschlichen Embryonen denkbar, für die sich 2001 112 US-amerikanische Universitätspräsidenten und 80 Nobelpreisträger ausgesprochen haben[19], wenn der Naturwissenschaftler angesichts der Genialität und unerhörten Komplexität der Natur, ständig "den unsichtbaren Gott aus Seinen sichtbaren Werken erkennen müßte" (Röm 1,20) [20], wie es noch für einen Sel. Niels Stensen, Arzt und einer der Begründer der Geologie, später Konvertit und Bischof, unmittelbar evident war[21] ? Sicher nicht[22]. Die Evolutionstheorie ist ideale ideologische Grundlage zur Relativierung von Religion und Ethik: Religion erscheint "evolutionär entstanden", da sie als Mittel zur Angstreduktion dem hypothetischen Frühmenschen einen Überlebensvorteil verschaffte. Die Neigung besonders des Mannes Ehebruch zu begehen erscheint evolutionär vorteilhaft, da er so seine Gene besser weitergeben kann - um nur zwei Topoi der aktuellen evolutionspsychologischen Literatur zu zitieren[23] [24].
Was wissen wir heute ?
Nach dem Grundtypkonzept hat Gott nicht die heutigen biologischen Arten geschaffen, sondern taxonomische Einheiten meist zwischen Gattung und Familie wie die Hundeartigen oder die Pferdeartigen, aus denen sich in biologischen Nischen die Arten wie Wolf, Fuchs oder Hund (Hundeartige) bzw. Pferd, Esel und Zebra (Pferdeartige) entwickelt haben, was mit Genverlust und Spezialisierung einherging – nicht mit Neuentstehung. Die Arten eines Grundtyps sind grundsätzlich miteinander kreuzbar, über Grundtypgrenzen nicht.
Wenn experimentell die Mutationsrate von Pflanzen künstlich erhöht wird –"Evolution im Zeitraffer"- sind die Ergebnisse durchweg Verlust von Funktion oder Struktur. Es wird auch bei solchen Experimenten keine Neuentstehung von biologischer Struktur berichtet[25]. Bei Bakterien wurde in entsprechenden Experimenten z.B. Wachstum in "selektierenden" Nährkulturen auch nach jahrelanger Kultivierung –tausende Generationen- keine Entstehung qualitativ neuer Struktur gefunden. Vielmehr passen sich Bakterien durch Optimierung vorhandener Stoffwechselwege bis zu einem Maximalwert an die neuen Bedingungen an und bleiben dann auf dem erreichten Niveau stehen[26].
Wenn Evolutionsbiologen postulieren müssen, daß je weiter der "gemeinsame Vorfahr" zweier Organismen zurückliegt, um so mehr sich die Gensequenzen ihrer Proteine unterscheiden, so kommt man trotz aller Fehlerkorrekturversuche zu Ergebnissen wie, daß Säugetiere schon zur Zeit der Dinosaurier gelebt haben, lange vor ihrem fossilen Auftreten[27].
Die taxonomische Einteilung der Organismen und die damit einhergehenden Schlüsse über die vermeintlichen evolutionären Ursprünge werden unter dem Druck immer größeren Detailwissens immer schwieriger. Klassischerweise schließt der Evolutionsbiologe aus Ähnlichkeit zweier Organismen auf deren gemeinsame Herkunft. Das Problem ist, daß sich Ähnlichkeiten zwischen ganz verschiedenen Organismen einerseits "überlappen", andererseits aufgrund von Detailunterschieden die Konstruierung von Stammbäumen oft praktisch verunmöglichen können, wenn zum Beispiel Insekten wie Drosophila und Säugetiere wie die Maus einerseits dieselben Proteine in molekularen Uhren, die die Tagesrhythmik regeln, besitzen, andererseits aber die Proteine innerhalb der "Uhr" teilweise ihre Funktionen vertauscht haben [28]. Lebewesen erscheinen oft wie aus einem "Baukasten" an möglichen Teilen willkürlich zusammengesetzt – konstruiert oder geschaffen von einem hyperintelligenten Ingenieur, der seine Kreativität zeigen wollte[29].
Schließlich sind die Beispiele Legion für rasche (innerhalb weniger Generationen) mikroevolutive (innerhalb von Grundtypen verbleibende )Veränderungen[30].
Evolutionskritische Übersichtswerke [31] [32] zeigen, daß diese Einzelbefunde nur Auswahl aus einem breiten Strom sind – ich weiß, warum ich als Naturwissenschaftler die Evolutionstheorie für falsch halte.
Die menschliche Hand –und deren hypothetische evolutionäre Vorformen, für die es bis heute keine Fossilbelege gibt- ist ohne eine Intelligenz, einen Geist, der sie zu bedienen weiß, biologisch Nachteil statt Vorteil. Der Sprechapparat –Kehlkopf, Zunge, Mundhöhle- ist nutzlos ohne eine Intelligenz, die ihn zu benutzen weiß. Der "evolutionäre" Ursprung der Sprache ist völlig unklar –alle Forschungsergebnisse zeigen, daß Sprache offenbar nicht "von selbst" entsteht[33]. Die evolutionäre Entwicklung eines "sprachfähigen" Gehirns ist ähnlich unklar[34]. Und die Evolutionstheorie ist durch ein einziges Beispiel einer evolutionär nicht enstehbaren biologischen Struktur oder menschlichen Fähigkeit zu wiederlegen ! Zu Rahners Idee der Geburt eines Menschen von einer Tiermutter: hat die Tiermutter dem Menschenkind Sprechen beigebracht ? Wenn ja, war sie noch ein Tier ? Sprache, Intelligenz und Geistseele sind kaum trennbar. Wenn nein: ohne Sprache ist kein Denken, keine Intelligenz und Geistseele denkbar. Hat es sich alleine Sprechen beigebracht ? Das ist unmöglich(31). Hat Gott ein Wunder gewirkt ? Das ist wieder eine massive Durchbrechung der Evolutionstheorie, was Rahner vermeiden will.
Der Informatiker Gitt hat die "Information" als fundamentale, aber nichtmaterielle Größe in biologischen Systemen herausgearbeitet. Information wird mit dem Erbgut weitergegeben, ist aber nicht mit den Nukleinsäuren, die sie transportieren, identisch. Information wird zwischen Sender und Empfänger auf mehreren Ebenen verstanden, folgt eigenen Gesetzen und verlangt eine schaffende Intelligenz[35].
Alle diese Argumente tauchen in Rahners Schriften nicht auf und werden daher nicht widerlegt. Zu postulieren, daß Materie Geist "hervorbringen" kann, verkennt völlig das Wesen von Geist und der wichtigsten geistigen Größe, der Information. So redet ein Volltheologe, der von den Sachfragen keine Ahnung hat, aber semantische Lösungen findet ("die Materie ist von ihrem Ursprung im ewigen Logos geistverwandt" Hominisation 54), weil ihm dies offenbar gut in seine unbiblischen häretischen Konzepte paßt.
Wer weiß, mit wie wenig Mitteln[36] die evangelikale Studiengemeinschaft Wort und Wissen wieviel wissenschaftliche Evolutionskritik auf die Beine gestellt hat, fragt sich doch, ob die katholische Christenheit ihrem Auftrag, für die Wahrheit einzutreten überhaupt noch gerecht wird[37]: wenn nur die Ressourcen der "Karl- Rahner- Akademie" Köln evolutionskritischen katholischen Naturwissenschaftlern zur Verfügung gestellt wären – wieviel Gutes hätte geschehen können. Vielleicht hätte dann auch Willigis Jäger nicht den Glauben verloren.
Schlußfolgerungen
Junker führt zu Rahner aus: "Durch die genannten Konzepte eines 'theologischen Monogenismus' werden die entscheidenden Ursprungsfragen nicht beantwortet: (…) Wie entstand die Sünde des einzelnen, der alle mit sich in den Abgrund riß (Rahner) ? Worin besteht das gemeinsame menschliche Versagen (Rahner) beim Durchlaufen des Tier- Mensch- Übergangsfeldes und weshalb geschah es ? "[38].
"Die Beurteilung von Krankheit, Leid und Tod fällt in konsequent evolutionistischer Sicht diametral entgegengesetzt zur Bewertung in biblisch-heilsgeschichtlicher Perspektive aus. (…) Auch in gemäßigten theistisch- evolutionistischen Konzepten müssen Tod und Leid als Schöpfungsmittel angesehen werden. Das Übel der Welt ist in allen derartigen Entwürfen eine notwendige Begleiterscheinung des Lebens. Dem Widerspruch zur biblischen Bewertung soll hier die Schärfe genommen werden durch die Annahme, der Tod habe vor dem Fall eine andere Qualität gehabt und sei ein harmonischer Übergang gewesen. Einen solchen "Übergang" könnte man jedoch nicht als "Tod" bezeichnen. Darüber hinaus ist im evolutionären Denkrahmen (auch dem gemäßigten) davon auszugehen,daß der Tod immer als katastrophales Ende empfunden wurde, insbesondere bei den tierhaften Vorfahren des Menschen. Hier kann es keinen harmonischen Übergang zum ewigen Leben geben. (…) In konsequenten wie in gemäßigten evolutionstheoretischen Entwürfen wird der Tod mit seinen Begleiterscheinungen gleichermaßen verharmlost. Dies hat zur Folge, daß die Erlösungstat Jesu verkleinert wird, denn durch Jesu stellvertretendes Sterben am Kreuz wird die Macht des Todes überwunden. Der Aspekt des Dämonischen des Todes als Macht (vgl. 1 Joh 3,8; Joh 8,44) wird in den meisten Entwürfen faktisch übergangen."[39]
Das Lehramt hat sich zwar bisher nicht explizit zum Zeitpunkt der Beseelung des menschlichen Embryos geäußert, aber alle neueren bioethischen Dokumente gehen zumindest implizit davon aus, daß diese mit der Befruchtung geschieht[40].
Rahners Argumente zur quasi-Dogmatisierung der evolutionistischen Bibelauslegung scheinen mir nicht schlüssig. Einige zu Rahners Zeit unbekannte neue Argumente wurden oben schon zitiert. Ganz schlecht scheint mir die Begründung mit "Mehrheiten von Theologen" zu sein. Wieviele waren ein Jahrzehnt später, nach dem Konzil, offenbare Häretiker ? Wie sieht das heute aus ? Ich bezweifele, daß die von Rahner behauptete "Irreversibilität" der Dogmenentwicklung historisch haltbar ist. Die Kirche ist zu groß, der Päpste und Theologen sind zu viele. Ein analoges Beispiel: die Enzykliken Familiaris consortio von Papst Johannes Pauls II. und Castii connubii von Pius XI über konfessionell gemischte Ehen. Die eine steht mit ihrer ausdrücklichen Warnung vor "Mischehen" in der gesamten kirchlichen Tradition und auf biblischem Fundament[41]. Die andere vergißt das Warnen und erfindet einen "ökumenischen Wert der konfessionsverschiedenen Ehe", der ihrer Befürwortung, ja Empfehlung gleichkommt. Nun, die Gründe, die traditionell von Mischehen abraten lassen, sind pastoraltheologische, in der Psychologie des Menschen begründete – naturwissenschaftliche Gründe, wenn man will: Die hundertfach bestätigte Erfahrung der extremen Gefahr für den Glauben (Gleichgültigkeit oder direkter Abfall), die Hinderung statt Förderung des religiösen Lebens für den katholischen Partner (Eheleute sollen sich auch gegenseitig zu Gott führen !), die nachweislich geringere Fruchtbarkeit (Eheleute haben die hohe Berufung, Mitschöpfer mit Gott zu sein weswegen Kinder der erste Ehezweck sind), die Erziehung der Kinder (besonders die religiöse, auch wenn heute der Relativismus gesamtgesellschaftlich und innerkirchlich als Ökumenismus und Allerlösungsglaube herrscht, bleibt doch das ewige Heil eine ernste Angelegenheit und die katholische Erziehung und die Gnadenmittel der Kirche der beste und leichteste Weg dahin) und last not least die direkte Gefahr für den Bestand der Ehe, in der der katholische Teil benachteiligt ist (nur die katholische Kirche lehrt deren Unauflöslichkeit, während die protestantischen Gruppierungen mehr oder minder lax sind).[42] Als ob die menschliche Psychologie nicht heute wie damals dieselbe wäre. Nach Rahners Logik wäre analog zu sagen, daß nun für immer das Abraten von der Mischehe katholischerseits zu unterbleiben habe. Das ist natürlich Unsinn. Vielmehr ist es die Kirche seit dem Konzil in die wohl schwerste Krise seit der Reformation gekommen, vielleicht die schwerste seit ihrem Bestehen. Solche Krisen pflegen nicht vom Himmel zu fallen, sondern erkennbare Gründe zu haben, sich anzukündigen und vom Lehramt auch so empfunden zu werden und können zu einem leichten "Fading" in einer mehr naturwissenschaftlichen als theologischen Frage führen. Grundsätzlich ist gegen "Humani generis" nichts zu sagen. Beispiele dagegen, in denen das aktuelle Lehramt Dinge sagt, die in krassem Widerspruch zu Bibel und gesamter früherer Lehrtradition stehen, sind zahlreich. Darf man jetzt nie mehr die Wandlungsworte für die Gültigkeit der Messe erforderlich halten, weil ein Messformular ohne diese vom Vatikan approbiert wurde ? Darf man jetzt nie mehr Christen aus den schismatischen Ostkirchen zur katholischen Kirche zurückführen, weil die Kirche wiederholt, zuletzt mit einer Erklärung des Häretikers Kardinal Kasper in Moskau auf "Proselytenmacherei" verzichtet hat ? Darf jetzt nie wieder Christen aus diesen schismatischen Kirchen die Kommunion verweigert werden, weil die Enzyklika Ecclesia de Eucharistica Nr. 45 dies erlaubt wenn sie bzgl. der Eucharistie denselben Glauben bekennen wie die katholische Kirche ? Gott sei Dank nicht.
Das Lehramt kann unter dem Druck vermeintlicher naturwissenschaftlicher oder anderer Erkenntnis vorübergehend ein leichtes "Fading" zeigen. Einerseits gibt er nicht den Sicherheitsgrad der einzelnen den Evolutionismus verurteilenden Lehräußerungen an, aber gesteht gleichzeitig einer einzigen Enzyklika quasi absolute Autorität zu. Vielleicht liegen "höherwertige" Lehräußerungen der Vergangenheit vor ? Eine Enzyklika ist kein Evangelium. Welche Kriterien beurteilen "Klarheit" und "Fortschritt" ? Evolutionäre Glaubensanpassungen werfen –wie oben skizziert- mehr neue Fragen auf, als sie klären – da die "Entstehung" des Menschen historisches Ereignis ist, können vage- allegorisierende "Ausflüchte" nicht befriedigen. Ist die "Kippung" der biblischen Urgeschichte und ihre Ersetzung durch Spekulation und Unwissenheit (Hominisation 84- 90) "größere Klarheit und Sicherheit" ?
Es ist schwer zu sagen, welchen Einfluß die Evolutionstheorie auf das Denken Rahners gehabt hat. Ist sie der Grund, daß er –siehe andere Artikel in diesem Heft- in der Häresie geendet ist ? Oder stand am Anfang eine Entscheidung Rahners gegen den echten Jesus Christus, so daß alle möglichen Ideen bei ihm offene Türen fanden ? War eine solche Entscheidung durch die Vorstellung bedingt, das Christentum sei durch die Evolutionstheorie sachlich unhaltbar ? Das ist schwer, wahrscheinlich unmöglich zu sagen. Ist Rahner durch einen "unüberwindlichen Irrtum" subjektiv entschuldbar ? Nun, zu seinen Lebzeiten war einiges an Evolutionskritik bekannt, wie zitiert. Wir haben es bei Rahner mit einem hochbegabten Universitätsprofessor zu tun, der in der Lage war, sich eigenständig einen Überblick über ein Fachgebiet zu verschaffen. Wenn er sich dann zu einem solchen Gebiet äußert –und selber für sich in Anspruch nimmt, die dafür notwendigen Kenntnisse zu besitzen- kann man sicher von seiner freien Entscheidung ausgehen, um so mehr, als er offenbar manipulative Strategien zum Durchsetzen evolutionistischer Theologie benutzt.
Gab es eine Entwicklung in der Stellung Rahners zur Evolutionstheorie ? Nach dem, was ich von ihm gelesen habe, nicht – kann es aber nicht absolut ausschließen. Wenn, dann müßte sie in die Zeit vor seiner ersten Publikation zu diesem Thema fallen. Der Mensch Rahner hat sich jedenfalls nie entscheidend gewandelt: der junge Student (und schon Ordensmann !) Rahner fiel bereits durch unreif-flegelhaftes Benehmen auf, der "mittlere" Rahner durch manipulative Argumentationsstrukturen (s.o.) und intrigantes Verhalten, der alte Rahner durch sein laszives Verhältnis zu Luise Rinser[43]. Hier wird die Haltung Rahners auf dem Höhepunkt seines Schaffens dargelegt, die er bis zum Ende beibehielt und in einer Fülle von Schriften darlegte. Hüten wir uns, es ihm gleichzutun, denn es trennt uns von Jesus Christus, unserem Erlöser, der nur das Beste für uns will.
[1] Thomas Wittstadt, Diese kosmische Religion kennt keinen Erlöser, Theologisches, Jahrgang 33, Nr 8/9 p. 387- 404, Nr. 10 p. 461- 480, Nr. 12 p. 601- 614[2] Elmar Anwander, Namhafte Naturwissenschaftler zum Verhältnis von Religion und Naturwissenschaft, Theologisches, Jahrgang 34, Nr. 1 p. 15- 30[3] Manfred Schweiger, Monika Hirsch-Kaufmann, Biologen für Mediziner, Pharmazeuten und Chemiker, Stuttgart Thieme 1987, p. 224[4] ein mutatis mutandis analoger Fall, daß naturwissenschaftliche Kriterien aus außernaturwissenschaftlichen Gründen nicht respektiert werden, ist die Arzneimittelsicherheit der "Pille": sie ist zwar nicht gerade giftig und Nebenwirkungen sind insgesamt selten, es sind aber so viele Fälle von Komplikationen und selbst Todesfällen bekannt bei Fehlen eines medizinischen Nutzens, daß jedes andere Medikament schon zehnmal vom Markt genommen wäre … die "Pille" aber nicht. Weil sie dem (erb-)sündigen Menschen hochwillkommen ist, um zu betreiben, was Paulus πpορνeιa Unzucht nennt. Ich kenne selber einen Todesfall im Elsaß eines gesunden jungen Mädchens unter hormoneller Kontrazeption (Lungenembolie nach unerkannter Beinvenenthrombose): Praktizierend im modernen "katholischen" Milieu, hatte sie ihren Freund, angehender Gendarm und Enkel meiner Nachbarin, auf "Tagen im Kloster" kennengelernt, was sie indirekt zum Tode verurteilte, da es aufgrund der Erwartungshaltung junger Männer -und deren theol. Tolerierung durch den modernen rahnergeschulten Klerus- einem Mädchen nicht möglich ist, intime Beziehungen zu verweigern, wenn sie ihren Freund behalten will. Da man davon schwanger wird, besteht Notwendigkeit zur Verhütung, was am einfachsten mit der "Pille" geht.[5] Karl Rahner, Die Christologie … , in: Schriften zur Theologie Band V, 183- 221[6] Karl Rahner, Paul Overhage, Das Problem …, Quaestiones disputatae 12/ 13, Freiburg Breisgau 1961[7] der Satz, dem ich dies entnehme, ist im Grunde aufgrund der vielen rahnereigenen Neologismen und der insuffizienten Syntax unverständlich, wie so viele Sätze Rahners. In der Psychiatrie habe ich viele Patienten mit manischen oder schizophrenen Psychosen gesehen, die vergleichbare Sprach- und Denkstörungen zeigten. Aber es ist bei Rahner eine Geisteskrankheit nicht so manifest wie in Nietzsches Schriften dessen zerebrale Syphilis.[8] William F. Allman, Mammutjäger in der Metro, Wie das Erbe der Evolution unser Denken und Verhalten prägt, Heidelberg – Berlin Spektrum 21999, p. 197[9] Reinhard Junker, Leben durch Sterben ?, Studium Integrale, Neuhausen- Stuttgart 1994, p. 23 + 49-59.[10] Karl Rahner, "Erbsünde und Evolution" Concilium 3 1967, p. 459-465[11] Junker (a.a.O.) p. 144f[12] Karl Rahner, Zur Theologie des Todes, Quaestiones disputatae, Freiburg: Herder 1958 zitiert nach Junker (a.a.O.) p. 154[13]Der Häretiker Rahner hat meines Wissens mit einer Ausnahme für alle seine Schriften das Imprimatur erhalten![14] zu Teilhard de Chardin siehe Johannes Grün, Die Schöpfung Ein göttlicher Plan, Verax Verlag Müstair (CH) 2000, ISBN 3-909065-05-8, p. 492- 501 und Alma von Stockhausen, Rahners kosmische Ekklesiologie im Rückgriff auf Teilhard de Chardin, in: dies., Die Kirche als Corpus Christi mysticum, Gustav-Siewerth-Akademie: 2002.[15] Manfred Stephan, Der Mensch und die geologische Zeittafel, hg von der Studiengemeinschaft Wort und Wissen, Holzgerlingen Hänssler 2002, p. 158- 191[16] Niedermeyer, Handbuch der Allgemeinen Pastoralmedizin, Band 2, Herder Wien 1955, p. 145- 284[17] beide Beispiele siehe Robert Liebi, a.a.O. p. 48 + 104.[18] Thomas v. Aquin, Summa theologiae I q.65 a.2[19] Malakoff et al., ScienceScope, Science 291 p. 2531 (30. 3. 2001)[20] vgl. dazu Wolfgang B. Lindemann, Klonen, Theologisches, Jahrgang 33, Nr. 4, p. 183- 188. Alle von mir verfaßten hier zitierten Texte werden voraussichtlich ab der Osteroktav 2004 unter www.wolfganglindemann.net "Aktuell" online verfügbar sein.[21] "Wenn ein ganz kleiner Teil der Oberfläche des menschlichen Körpers so anziehend ist und den Beschauer so tief beeindruckt, welche Schönheiten würden wir sehen, welches Entzücken empfinden, wenn wir das ganze Kunstwerk des Körpers (…) und dann die Abhängigkeit aller dieser Erscheinungen von der Ursache, die alles weiß, was wir nicht wissen, im Geist betrachten würden ?" Niels Stensen Oph II, 254 zit. nach Max Bierbaum, Niels Stensen, Münster 1958, p.5[22] Wolfgang B. Lindemann, Ist die Evolutionstheorie gleichgültig für die katholische Religion ?, Theologisches, Jahrgang 30, Nr. 5/6, p. 175-186 [23] Junker a.a. O, p. 105[24] Wolfgang B. Lindemann, Evolutionäre Psychologie und Psychiatrie, Tagungsband der 17. Fachtagung für Biologie der Studiengemeinschaft Wort und Wissen,p. 17-19 März 2000, p.45-49[25] Emilie G. Burget Wolfgang B. Lindemann, Experimentelle Mutagenese bei Arabidopsis thaliana, Studium Integrale Journal 7 (2000), p. 93-94 [26] Wolfgang B. Lindemann, Experimentelle Evolution bei einzelligen Mikroorganismen, Tagungsband der 17. Fachtagung für Biologie der Studiengemeinschaft Wort und Wissen, 17.-19. März 2000, p. 41-44[27] Wolfgang B. Lindemann, Säugetiere zur Zeit der Dinosaurier, Studium Integrale Journal 5 (1998), p. 96-97 [28] Wolfgang B. Lindemann, Regulation der Tagesrhythmik bei Organismen weit entfernter Taxa, Studium Integrale Journal 9 (2002), p. 43 - 46 (Mai 2002) [29] Klaus Neuhaus, Gen-Tinkering, Studium Integrale Journal 9 (2002), p. 59- 66 (Oktober 2002)[30] Wolfgang B. Lindemann, Rasche Mikroevolution bei Drosophila und Gasterosteus, Studium Integrale Journal 7 (2000), p. 43. Wolfgang B. Lindemann, Schnelle Artbildung ohne geographische Trennung bei Fruchtfliegen und Lachsen, Studium Integrale Journal 8 (2001), p. 31-32.[31] Wolfgang B. Lindemann, Rezension von Reinhard Junker, Siegfried Scherer (Herausgeber) "Evolution - Ein kritisches Lehrbuch", 4. völlig neu bearb. Aufl., Weyel Lehrmittelverlag Gießen 1998, Forum Katholische Theologie, 17. Jahrgang Heft 2/2001 , p.155-157[32] Wolfgang B. Lindemann, Rezension von Johannes Grün, Schöpfung. Ein göttlicher Plan, Theologisches, Jahrgang 31, Nr. 11, p. 558- 562 [33] vgl. Wolfgang B. Lindemann Rezension von Robert Liebi, Herkunft und Entwicklung der Sprachen. Linguistik contra Evolution, herausgegeben von der Studiengemeinschaft Wort und Wissen, Holzgerlingen Hänssler 2003 ISBN 3-7751-4030-1, Theologisches, Jahrgang 34, Nr 2 p. 121 - 126 (Februar 2004)[34] Brandt, Gehirn und Sprache, Studium Integrale Holzgerlingen 2000[35] Werner Gitt, Am Anfang war die Information, 3. überarb. u. erw. Auflage, Hänssler Holzgerlingen 2002[36] 5 hauptamtliche und ca. 50 regelmäßige ehrenamtlich tätige Naturwissenschaftler www.wort-und-wissen.de [37] wer an fachlicher Kritik der Evolutionstheorie mitarbeiten möchte, ist eingeladen, mich zu kontaktieren[38] Junker (a.a.O.) p. 146[39] Junker (a.a.O.) p. 159[40] Lindemann, Klonen (a.a.O.) [41] 2 Petr 2, 1- 22; Jud 13; besonders 2 Joh 10 "Wenn jemand zu euch kommt und nicht diese Lehre mitbringt, dann nehmt ihn nicht in euer Haus auf, sondern verweigert ihm den Gruß". Der Apostel der Liebe Johannes schätzt die Gefahr der Häretiker derart groß ein, daß Katholiken sie nicht einmal zu Gast haben sollen – geschweige denn heiraten ! Eine skeptische Sicht der "Mischehe" auch in 1 Petr 3, 1-7 und 2 Kor 7, 12- 16[42] ein ganz normaler Großstadtpfarrer zur Zeit Pius' XI. konnte dies in seiner eigenen Seelsorge unmittelbar beobachten: Maximilian Kaller, Unser Laienapostolat in St. Michael Berlin - Was es ist und wie es sein soll, unveränd. Nachdr. der Erstausgabe Leutesdorf am Rhein, 1926, eingel. und neu hrsg. von Hans Jürgen Brandt, Paderborn: Bonifatius 1997 (Documenta Maximiliani Episcopi Warmiensis; Bd 1) ISBN 3-87088-990-X Kapitel "Das Feld unseres Apostolates C Ehen und Kinderzahl (p. 21-22), D Mischehen (p.22-28)"[43] David Berger, Karl Rahner Ketzer oder Kirchenlehrer. Eine Anfrage zum Rahnerjahr, Theologisches 32, Nr 8, p. 287- 304
C) Homepage von Wolfgang Lindemann aus Hamburg
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