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Wolfgang B. Lindemann, Wie die WHO Homosexualität "heilte", Mitwissen Mittun, Pro Conscientia Infobrief Nr. 8, p. 38 (1998)
Hier der von mir eingereichte Volltext - der abgedruckte Printtext ist hier.
In Einklang mit den Aussagen der Bibel, des Lehramtes der katholischen Kirche (vgl. Nr. 2357 des Weltkatechismus von 1993) und nicht zuletzt mit elementaren Überlegungen des gesunden Menschenverstandes auf der Basis der Biologie wurde Homosexualität über Jahrtausende entweder als krankhafte Veranlagung angesehen oder - im Falle frei gewählter Neigungshomosexualität- als dem Gebot Gottes widersprechende Sünde.
Schon aus medizinischer Sicht ergeben sich eine Reihe von Gründen, die zu einer Therapie von homosexuellen Neigungen anraten lassen:
-Homosexuelle haben nicht die Möglichkeit, ein erfülltes und glückliches Familienleben zu führen, da sie keine eigenen Kinder als Frucht ihrer "Beziehungen" haben können.
-die Mehrheit, wenn nicht die große Mehrheit, aller Homosexuellen hat nachweislich auch heterosexuelle Neigungen, d.h. diese Betroffenen könnten also auch Beziehungen zum gegensätzlichen Geschlecht aufnehmen - sie tun es nur nicht, weil sie sich mehr oder weniger frei für die Homosexualität entschieden haben.
-homosexuelle Beziehungen, auch solche, die als "Lebensgemeinschaften" bezeichnet werden, sind insgesamt bestenfalls die Karikatur einer Ehe hinsichtlich Dauer, gegenseitiger Treue oder vergleichbarer Parameter.
Dies ist selbst in der Homosexuellen-Szene so weit bekannt, daß aus diesen Kreisen mittlerweile von vorneherein von der "Unvergleichbarkeit" hetero-und homosexueller Partnerschaften gesprochen wird und daß die "Normen einer heterosexuellen Partnerschaft nicht auf homosexuelle Beziehungen übertragen werden könnten".
-Homosexuelle haben nahezu immer mit psychischen Problemen wegen der -auch in unserer Gesellschaft glücklicherweise immer noch fehlenden- gesellschaftlichen Akzeptanz zu kämpfen. Diese Probleme sind im Einzelfall mal sehr stark, mal gering, aber immer vorhanden. Sie sind die Folge der gewissermaßen instinktiven Reaktion eines in dieser Hinsicht Gesunden auf die Konfrontation mit einer schlichtweg unnatürlichen, unbiologischen Störung.
Leider wächst in den atheistischen und "multikulturellen" westlichen Gesellschaften der Druck, Homosexualität als "eine Form der menschlichen Sexualität" anzusehen, die "gleichberechtigt neben der Heterosexualität steht". Erst vor kurzem (Samstag, 13. 6.1998) marschierten 20 000 Homosexuelle durch die Straßen Hamburgs, um eine juristische Gleichstellung homosexueller "Lebensgemeinschaften" mit der Ehe sowie die Möglichkeit der Kinderadoption durch solche "Lebensgemeinschaften" zu erreichen -nachdem die von Grünen und SPD beherrschte Hamburger Bürgerschaft bereits vor einiger Zeit als erstes Länderparlament dahingehende Gesetzesinitiativen unternommen hatte.
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Weltgesundheitsorganisation WHO und mit ihr die "institutionalisierte" Psychiatrie in den westlichen Ländern diese medizinisch fragwürdigen und moralisch verwerflichen Ideen übernommen. In allen 5 mir bekannten Lehrbüchern der Psychiatrie wird ausdrücklich betont, daß Gegenstand einer Psychotherapie "heute" nur noch die psychischen Folgen der Homosexualität z.B. aufgrund Ablehnung durch die soziale Umgebung seien, aber "niemals die Homosexualität selber".
Die WHO hat eine "Internationale Klassifikation psychischer Störungen" erarbeitet, die mittlerweile in der 10. Ausgabe existiert (kurz: "ICD-10") , publiziert 1993. Alle Krankenhäuser Deutschlands sind rechtlich verpflichtet, in der Abrechnung mit den Krankenkassen die Diagnosen mit den Codenummern der ICD-10 zu verschlüsseln.
In dieser Klassifikation gibt es keine Codeziffer für die Diagnose "Homosexualität". In den Abschnitten F64 (Störungen der Geschlechtsidentität, z.B. Transsexualismus oder Transvestitismus) oder F65 (Störungen der Sexualpräferenz, z.B. Pädophilie oder Sadomachismus) sucht man ebenso vergeblich wie im Abschnitt F52, betitelt "nichtorganische sexuelle Funktionssörungen" In keinem Abschnitt findet sich Homosexualität als Diagnose. Homosexualität kann lediglich kodiert werden bei"psychischen Störungen oder Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung" (Abschnitt F66). Dort soll lediglich als 5. Stelle der Codezahl die "sexuelle Orientierung" angegeben werden: heterosexuell, homosexuell, bisexuell oder "sonstige". Die ICD-10 Ausgabe legt Wert darauf, daß es sich lediglich um verschiedene Variationen der sexuellen Ausrichtung handelt, von denen keine Krankheitswert habe - und folglich auch keine Therapie erfordert, ja sogar eine Therapie gar nicht stattfinden darf. Da die Diagnosecodezahlen der ICD-10 Grundlage für die Abrechnung mit sämtlichen deutschen Krankenkassen sind, folgt daraus, daß die Krankenkassen streng genommen auch gar keine Therapie eines Homosexuellen, der von seiner Störung befreit sein möchte, mehr zu finanzieren brauchen ! Ohne Diagnose keine Therapie. Es sei erwähnt, daß die große Mehrheit der Psychiater, die diese Klassifikation erarbeitet hat, aus Ländern Westeuropas und den USA kommt, andere Nationen. in denen das Evangelium noch eine größere Rolle spielt wie die Philippinen, Korea, Länder Südamerikas wie Kolumbien oder Osteuropas wie Polen sind deutlich unterrepräsentiert.
Noch in der vorherigen Ausgabe (ICD-9) gab es diese Verfälschung nicht, Homosexualität konnte unter Nr. 302 "Sexuelle Verhaltensabweichungen und Störungen" der ICD-9 kodiert werden.
Lassen Sie uns beten, hoffen und gemeinsam daran arbeiten, daß das harte Wort des Völkerapostels nicht Wirklichkeit werden wird: "Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers. Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen, ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander. (...) und erhielten den gebührenden Lohn." (Röm 1, 25+26+32)
Wolfgang B. Lindemann, Straßburg, Medizinstudent im Praktischen Jahr
C) Homepage von Wolfgang Lindemann aus Hamburg
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