Vortrags- und Lehrdienst

Das gesprochene Wort - man unterschätze  auch heute seine Bedeutung nicht, trotz der elektronischen Massenmedien, die in jedes Haus Bilder und Worte bringen !!
Das “Original” ist immer etwas anderes als dessen mediale Übertragung oder “Konserve”, das wird Ihnen jeder Fußballfan oder Opernbesucher bestätigen.

Um so mehr, wenn es nicht beim “Wort” bleibt, sondern als moderne Videopräsentation vorgetragen wird, wie ich es normalerweise praktiziere.
Sie sehen links eine Auswahl von Vorträgen, die ich zu meinen beiden Arbeits- und Interessengebieten gehalten habe (meine Publikationen finden Sie
hier).
Ich bin Arzt, promoviert in einem psychiatrischen Thema
mehr und besitze eine Ausbildung in kognitiver Verhaltenstherapie - entsprechend habe ich die Gebiete gewählt:

Pastoralmedizin/ Pastoraltheologie

Pastoralmedizin mehr ist die Anwendung und Kombination medizinischer und vor allem psychologisch- psychiatrischer Erkenntnisse auf die Bedürfnisse einzelner Christen oder einer Gemeinde.

Die Pastoraltheologie fragt, wie die christliche Botschaft, salopp gesagt, “an den Mann gebracht” werden kann: Was kann der einzelne Laie, was kann der Priester, was der Gemeindeleiter von der menschlichen Seite her tun, um mehr und bessere Christen “hervorzubringen” ? Ein besonderer Schwerpunkt meines Interesses ist “Gemeinde- wachstum” mehr: was kann der Einzelne, was kann eine Gemeinde als ganzes tun, damit sie auch hier und heute unter den durch die moderne Technik und Gesellschaft gegenüber früher völlig veränderten Gegenbenheiten qualitativ und quantitativ wächst ?

               Mögliche Vortragsthemen wären:
-wie kann eine Gemeinde wachsen - was können wir tun, um Nichtkatholiken oder nicht-praktizierende Katholiken zu Jesus zu führen ?
Mehr
-Gläubige mit psychischen Problemen in der Gemeinde
-Lebensrecht und Bioethik: Abtreibung, Klonen, Stammzellen, Gentechnik ...    -
-Einführung in die Natürliche Empfängnisregelung
-Was tun wenn ein Bekannter oder Freund Selbstmord begehen will oder um “Euthanasie” bittet ?

Beides möchte ich in einem thomistischen “Rahmen” bearbeiten, d.h. aufbauend auf den Konzepten unseres größten Theologen, des Heiligen Thomas, z.B. über die “Facultates” oder “Vermögen” (Eigenschaften) der menschlichen Geistseele.

Evolutionskritik/ Intelligent Design

Seit dem ersten Semester des Studiums habe ich vor Augen geführt bekommen, wie unglaublich kompliziert, innerlich fein reguliert und genetisch anpassungsfähig Lebewesen sind:

Vom Bakterium bis zum Menschen gibt es unter dem Mikroskop und noch mehr in der modernen Biochemie und Genetik mehr als nur ein wahres Wunder zu bestaunen.
Irgendwann in den 1990er Jahren habe ich begonnen, mich zu fragen ob all dies was der “Fachmann” sieht, wirklich durch einen blinden Prozeß von schrittweiser Auslese besser angepaßter Formen entstanden sein kann (solche Zwischenstufen etwa zwischen Maus und Fledermaus sind oft nicht einmal gedanklich vorstellbar) und ob der Schöpfungsmechanismus brutalem “Survival of the fittest” “Überleben des Stärkeren” dem guten Jesus der Evangelien, der “alle Krankheiten heilte” und durch den nach dem Schlußevangelium der Messe im klassischen Ritus “alles geschaffen ist”, entspricht. Ich habe entsprechende Literatur studiert, die mich vom Gegenteil überzeugte -und von der es heute noch viel mehr gibt als damals-, und seit 1997 arbeite ich auf diesem Gebiet.
                    
Mögliche Vortragsthemen wären:
-Ist die Evolutionstheorie gleichgültig für die katholische Religion ?
-Philosophische Kritik des Evolutionismus
-Naturwissenschaftliche Kritik der Evolutionstheorie          
-Naturwissenschaftliche Alternativmodelle zur Evolutionstheorie
-Herkunft und Entwicklung der Sprachen

Dabei arbeite ich mit der “Studiengemeinschaft Theologie und Biologie” www.theologie-biologie.eu zusammen, die deutsche Tochterorgani- sation des US-amerikanischen Kolbe Centers for the study of creation www.kolbecenter.org, in dessen Advisory Council ich seit 2005 Mitglied bin. Es handelt sich um Vereinigungen katholischer evolutionskritischer Naturwissenschaftler, die auf dem Boden der überlieferten Lehre der Kirche ihr fachliches Wissen - das die Kirche als solche nicht haben kann - der Mater et Magistra Populorum, der Mutter und Lehrerin der Völker zur Verfügung stellen möchten.

Es kann ein Abend- oder Nachmittagvortrag sein, ein Wochenend- oder Wochenseminar, oder eine oder mehrere Unterichtseinheiten in einer Schule. Ich versuche, mich so flexibel wie möglich dem jeweiligen Publikum anzupassen und bin dafür sehr dankbar, wenn mir vorher die jeweilige “Zielgruppe” möglichst genau umrissen wird. Weder die Zahl der Zuhörer noch die “Finanzierung” mehr spielen eine zentrale Rolle für mich.
                                                                                                    
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Noch ein kleines P.S.: Sie werden aus der Liste meiner bisherigen Veranstaltungen ersehen, daß ich zweimal die Sommerakademie einer kleinen französischen royalistischen Partei geleitet habe. Die Politik ist beileibe nicht mein Interessengebiet; ich habe damals die Akademieleitung übernommen und mich in dieser Partei etwas engagiert, um selber etwas zu lernen (und weil es eine gute Sache war, versteht sich, die parlamentarische Monarchie kann die meisten gesellschaftlichen Probleme besser lösen als es die moderne Parteiendemokratie mit 4- Jahres- Wahlperioden und den Medien als “4. Gewalt”, so jedenfalls unsere Überzeugung): es gibt gewisse Parallelen zwischen politischer und apostolischer Arbeit, die man nur in der Praxis lernen kann und nicht aus Büchern. Mittlerweile habe ich mein politisches Engagement eingestellt und widme mich ganz den genannten Gebieten. Politiker bin ich nicht und möchte ich definitiv nicht werden.

 

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